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BUND unterstützt Wettbewerb "Naturnaher Kleingarten"

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In Zeiten industrieller Landwirtschaft entstehen immer mehr sogenannte "ausgeräumte" Landschaften. Randlebensräume wie Hecken, Gebüsche und Ackerrandstreifen werden umgepflügt, alles natürliche Leben auf dem Acker mit Totalpestiziden totgespritzt, der Boden mit künstlichen Düngern belastet. Der Schwund unserer Wildbienen, die 80% unserer Nahrungsmittel befruchten, ist nur ein Warnsignal. Wildkräutern, Insekten und Vögeln wird mehr und mehr der Lebensraum entzogen.

Gärten kommt eine immer größere Bedeutung für den Erhalt unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu. Ein paar Wildrosen, ein Wildblumensaum oder ein Stück Wildblumenwiese sind nicht nur ein Hingucker, sie sind Rettungsinseln für die biologische Vielfalt. Um Gärtner für Wildblumen und ein gärtnern ohne Schädlingsbekämpfungsmittel und künstliche Dünger zu sensibilisieren veranstaltet der Verband der Gartenfreunde e.V. den Wettbewerb "Naturnaher Kleingarten". Machen Sie mit! Und verwandeln auch Sie Ihren Garten in ein Paradies für Mensch und Natur. Nur so können Sie Ihren Kindern und Enkelkindern Schmetterlinge, Libellen, Wildbienen und Vögel zeigen und selbst beobachten. Weitere Infos unter www.gartenfreunde-hro.de.

Die Auftaktveranstaltung findet am 19. Juni um 15.30 Uhr statt.