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Veranstaltung

Erinnern und Aufarbeiten: Was bedeutet zeitgemäßes Gedenken? mit Max Czollek (Autor) und Thomas Werner (Kulturamt Rostock)

Datum & Zeit

am 19. Februar 2026 von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Ort

Kunsthalle Rostock, Hamburger Str. 40

„Alles auf Anfang“: In ihrem aktuellen Buch stellen Max Czollek und Hadija Haruna-Oelker Deutschlands Selbstverständnis als Aufarbeitungsweltmeister auf den Prüfstand. Ist die deutsche Erinnerungskultur gescheitert, wenn Rechtspopulisten Wahlen gewinnen, rechtsextremistische Straftaten unzureichend aufgeklärt werden und „Nie wieder ist jetzt“ zu einer Phrase verkommt? Wie kann Gedenken bewirken, dass sich die Vergangenheit nicht wiederholt?

Max Czollek stellt die Thesen des Buchs vor und diskutiert mit Thomas Werner, der die kommunale Perspektive vertritt: Vor welchen Aufgaben sieht er die Erinnerungsarbeit in Rostock? Wo gelingt sie bereits, und wo stößt sie an Grenzen? Lässt sich der Anspruch einlösen, den Czollek und Haruna-Oelker in ihrem Buch erheben?

Max Czollek gilt mit seinen Büchern und Essays (u.a. »Versöhnungstheater«, 2023) als wichtige Stimme gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung jeder Art und für eine plurale Erinnerungskultur. Er ist Mitherausgeber des Magazins „Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart“. Zusammen mit Hadija Haruna-Oelker ist er Host des Erinnerungspodcasts „Trauer & Turnschuh“.

Ort: Kunsthalle Rostock, Hamburger Str. 40

Moderation: Ulrika Rike, Programmleiterin Literaturhaus Rostock

Eintritt: Vvk. 8 €/5 € erm. zzgl. Gebühr im Pressezentrum/bei mvticket.de, Abendkasse: 10 €/7 € erm.
Studierende der Uni Rostock/hmt Rostock frei mit dem Kulturticket des AStA. Anmeldung: reservierung@literaturhaus-rostock.de

Veranstalter:innen: Heinrich-Böll-Stiftung MV, Literaturhaus Rostock, Kunsthalle Rostock, Jüdische Gemeinde Rostock in Zusammenarbeit mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

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