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Ausgabe 89 (Dezember 2017): Erstmal zerstören

Das Jahr 2017 geht in seine letzte Phase. Schaut man auf die Ereignisse in unserer Stadt in den letzten Monaten und Wochen, kommt ein dem angemessenes, entspannte Gefühl kaum auf. Alte Gebäude verschwinden - das ehemalige Elisabethheim, Teile des ehemaligen Dieselmotorwerks gibt es nicht mehr. Die Heinkelmauer scheint bald zu folgen. Gleichzeitig wird eine Bebauung des Stadthafens geplant, soll eine Klärschlammanlage entstehen, ist Rathausanbau schon zu Ende gedacht, ehe die Ideen im öffentlichen Bewusstsein angekommen sind und grundsätzliche Fragen gemeinsam durchdacht wurden - um nur einige, besonders aussagekräftige Beispiele zu nennen. Die Rostocker reagieren sehr unterschiedlich: Die Bandbreite reicht vom verbalen Protest, über das Bemühen um Mitsprache und Aktivierung von Unterstützern bis zu radikalen Schritten wie Besetzungen. Die so artikulierten Unzufriedenheiten haben eine Vielzahl der Beiträge zum aktuellen Heft geprägt: Wie sind diese Prozesse verlaufen? Was ist missglückt und sollte man zukünftig besser machen? Welche Gremien sollten hier stärker Einfluss nehmen bzw. einbezogen werden? Was Sie hier lesen werden, ist nur der Beginn eines gemeinsamen Nachdenkens, das so lange anhalten muss, bis hier ein neuer Grad der Transparenz und andere Kriterien Raum erobert haben. Insofern ist ausdrücklich und in besonderem Maße Ihr Mitreden erwünscht – schreiben Sie uns ...

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