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"Nichtstun ist keine Lösung" - Lesung & Gespräch mit Hilal Sezgin

Datum & Zeit

am 08. Oktober 2017 von 12:45 Uhr bis 16:45 Uhr

Ort

Möckelsaal, Peter-Weiss-Haus, Doberaner Straße 21

Es ist für uns alltäglich geworden: Bilder von Ertrinkenden im Mittelmeer, Aufmärsche von Rechtspopulisten, Billigkleidung aus den Händen unterbezahlter Näherinnen. Oft spüren wir den Wunsch, einfach nicht hinzuschauen. Wir fühlen uns betroffen, aber tun oft – nichts. Auch weil wir wissen, dass wir als Weltverbesserer verunglimpft werden. Wer sich engagiert, gilt schnell als naiv. So viele Stimmen erklären uns immer wieder, warum das Gute nicht getan werden kann – auch in unserem Kopf. Die Philosophin Hilal Sezgin widerspricht und macht Mut zur eigenen Courage. Sie zeigt in Lesung und Gespräch, warum Engagement und Haltung sich lohnen: für eine tolerante, demokratische, gerechtere Gesellschaft und für uns selbst. Hilal Sezgin, geboren 1970 in Frankfurt am Main, studierte Philosophie, Soziologie, Germanistik und Biologie. Nach Stationen beim Hessischen Rundfunk und der Frankfurter Rundschau arbeitet sie inzwischen für zahlreiche Medien, u.a. taz, DIE ZEIT, NDR und WDR. Sie schreibt Romane und Sachbücher, zuletzt »Artgerecht ist nur die Freiheit«, »Wieso? Weshalb? Vegan!« und »Nichtstun ist keine Lösung«. 2007 zog Hilal Sezgin in die Lüneburger Heide, wo sie einen Gnadenhof betreibt. Sie ist Teil des Autorinnenkollektivs »10nach8. Politisch, poetisch, polemisch« auf zeitonline und von www.wirmachendas.jetzt Mehr über die Autorin auf ihrer Homepage http://www.hilalsezgin.de/

<-- Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung M-V und Fairtrade-Stadt-Rostock. Eintritt: 5 EUR/ 3 EUR erm. Ort: Möckelsaal Beginn: 13 Uhr Moderation: Ulrika Rinke (Programmleitung, Literaturhaus Rostock)