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"Ex Oriente Lux" kkklaus im Rahmen der Peter-Weiss-Woche

Datum & Zeit

am 08. November 2017 von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Ort

Möckelsaal, Peter-Weiss-Haus, Doberaner Straße 21

Im Rahmen der #PWW

100 Jahr Oktoberrevolution - ein expressionistischer Ausflug oder Ex Oriente Lux Die Schüsse des Panzerkreuzers "Aurora" auf das Petrograder Winterpalais am 7. Oktober 1917 waren der Paukenschlag zur Oktoberrevolution. Ein neues Kapitel der Weltgeschichte wurde aufgeschlagen. Auf den Trümmern des Zarenreiches wurde innerhalb kürzester Zeit eine neue Welt erschaffen. Die Revolution von 1917, der Moment, in dem die gesellschaftliche Idee des Kommunismus in die Praxis umgesetzt wurde gilt als Umwälzungsprozess, der nichts weniger als "Die Umwertung aller Werte" zum Ziel hatte, was in vielerlei Hinsicht auch auf die Kultur zutraf. Sprache, Musik und filmische Mittel dienen uns an diesem Abend als Gestaltungsmittel. Stellvertretend für die damalige sogenannte Russische Avantgarde beschreiben wir mit Majakowski, Prokoview und Malewitsch eine Atmosphäre von Hoffnung, Aufbruch, gleichermaßen aber auch Heimweh, Trauer, Angst und Verzweiflung und Zerrissenheit. Sowohl die Auswahl der Protagonisten, als auch die Auswahl der Auszüge aus ihren Werken erfolgt zwangsläufig subjektiv und repräsentiert in erster Linie persönliche Standpunkte.

KÜNSTLERISCHE VITAE
ULRIKE KRETSCHMER 1970; arbeitete als freie Geographin u.a. für die Universität Rostock sowie als Co-Autorin, Redakteurin sowie Lektorin wissenschaftlicher Publikationen; daneben Arbeit als freie Texterin und Lektorin für einen deutsch-brasilianischen Theaterverlag. Sie schreibt Newsletter, lektoriert, korrigiert und redigiert Drehbücher u.v.m.; 2014 | 2015 Erstellung des 1. Anbieterkataloges „Kulturelle Bildung“ für Schulen im Raum Rostock, 2015 Projektleitung des inklusiven Landestheaterfestivals DIALOGE. Sie organisiert und konzeptioniert, leitet und dokumentiert Theater-, Film- und Musik-Workshops für Kinder und Jugendliche - vornehmlich aus sozial schwachen Strukturen [u.a. „kunstlabor rostock“ am Theater sowie im Kunst- und Medienzentrum „frieda 23“, Workshops auf der Insel Usedom]; 2016/17 Presse und Öffentlichkeitsarbeit am Volkstheater Rostock. Konzeption, Programmleitung und Organisation der Lesereihe MEUTERLAND.

ROBERT BECKMANN 1968; zwölfjährige klassische Ausbildung auf der Violine bis zum Oberstufenabschluss; zwischen 1986 | 1991 Straßenmusiker; Zusammenarbeit mit Free-Jazz-Musikern sowie Arbeiten !im Rahmen von Performances mit Künstlern wie Olga Maslo und Hans !Scheuerecker es folgen elf Jahre als Frontmann | Sänger und Geiger der Band 'The Inchtabokatables' [neun Alben]; daneben verschiedene Arbeiten am Theater mit Jo Fabian, Sascha Hawemann und Christian !Kuchenbuch u.a.m.; 1996 – 2004! Arbeiten mit dem SWR [Hörspiele] - gemeinsam mit den 'The Inchtabokatables' und Tobias Unterberg; 2000 - 2002 Booker im Lindenpark Potsdam; seit 2010 bis heute Frontmann | Sänger und Geiger der Band 'GRÜßAUGUST'; Robert Beckmann arbeitet als Musiker, Texter, Komponist, Dozent für Geige, Bratsche und Gesang; gibt musikalische Workshops für Kinder und Jugendliche - vornehmlich aus sozialschwachen Strukturen. Konzeption, Programmleitung und Organisation der Lesereihe MEUTERLAND.

JOHN CARLSON Theaterkomponist, Solist, Korrepetitor, Pianist, Improvisator, Studio-Musiker, Balletttänzer, Musikalischer Leiter, Schauspieler und Virtuouse 1971 in Ellensburg (Washington State - USA). Mit 14 Jahren Schüler an der CORNISH COLLEGE OF THE ARTS in Seattle. Dort studierte er Ballett und jammte Abends oft mit den Musikstudenten. Dabei vervollkommnete er sein autodidaktisches Klavierspiel und legte damit den Grundstein für seine künstlerische Zukunft. Nachdem er kurz als Balletttänzer in Seattle und in Europa gearbeitet hatte, entschied er, sich mehr der Musik zu widmen. Seit 1990 hat er weitgehend in Deutschland und in Österreich als Theaterkomponist, Pianist, Bandleader und Schauspieler gearbeitet. Musikalischer Leiter bzw. Musiker u.a. in JESUS CHRIST SUPERSTAR, THE ROCKY HORROR SHOW , DRACULA und SONNENALLEE am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. „John ist ein verrückter Künstler — süchtig nach Ausdruck, Tiefe und Kreativität. Einer, der so viel Liebe und Hingabe für seine Berufung im Herzen trägt, dass es ihn fast verbrennt." (OZ vom 07.02.2014)

Kommentare

  1. Es ist gut, dass ihr auf Stadtgestalten zu finden seid. Btte gestaltet eure Beiträge lesbar und erfassbar

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