Präsentation zur Abwägung Groter Pohl - Bäume, Zauneidechsen, Vögel
Bevor der Satzungsbeschluss für das "Wohn- und Sondergebiet am Südring" am 7.10. in der Bürgerschaft gefasst wird, sollten die EntscheidungsträgerInnen sich informieren über den realen Bestand (und Verlust) an Bäumen im Gebiet (ca. 1.200 geschützte Bäume statt 181, wie in der Satzungsbeschlussvorlage) und sich den Wert als Lebensraum vergegenwärtigen z.B. für 63 Vogelarten, 6 Fledermausarten und streng geschützte Zauneidechsen.
Das sollte bedacht werden zusätzlich zu der Frage, welchen Sinn es hat, die nördlichen Sondergebiete 3-8 im Plan zu belassen, bei denen ein hohes Risiko besteht, dass sie nie bebaut werden für die vorgesehene Nutzung (Stellungnahme Rostock Business)
die aber trotzdem gleichzeitig mit den südlichen Wohn- und anderen Gewerbeflächen erschlossen werden müssten, weil eine schrittweise Erschließung nach neuesten Informationen des Stadtplanungsamtes nicht möglich sein wird (v.A. wegen Starkregenvorsorge).
Es wäre daher jetzt sinnvoll , zu prüfen, ob mehr Bestandsbäume erhalten bleiben können, wenn die nötige Versickerungsfläche bei Fortfall der Versiegelung für SO3-8 anders (schonender)
bemessen werden könnte. Bisher müssten auch hunderte Bäume allein für das Regenretentionsbecken nördlich der geplanten SO 3-8 gefällt werden.
Zu Bedenken wäre weiterhin, dass jegliche Eingriffe (auch für den Radschnellweg)
erst in mindestens einem - eher erst in 2 Jahren erfolgen können, weil vorher die Zauneidechsen nicht umgesiedelt werden können auf ihre (noch nicht vorhandene) Ersatzfläche bei Niederhagen.