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Das war der Rundgang "Jüdisches Leben in Güstrow"

Am Samstag, den 25.04. trafen sich neun NaturFreund:innen und Interessierte in Güstrow. Gemeinsam mit Karen Larisch begaben wir uns auf die Spuren jüdischen Lebens in der Stadt. An verschiedenen Stationen erfuhren wir mehr über die Menschen hinter den Stolpersteinen: Über ihre Geschichten, ihre Lebenswege und die Schicksale.

Deutlich wurde dabei, dass Güstrow einst eine lebendige jüdische Gemeinde mit eigener Synagoge und einem Friedhof hatte. Dieses Gemeindeleben wurde während der Zeit des Nationalsozialismus systematisch zerstört und ausgelöscht. Heute erinnern nur noch wenige Orte und Initiativen an diese Geschichte und machen zugleich deutlich, wie wichtig das Erinnern bleibt.

Ein bewegender Rundgang, der Geschichte greifbar macht und zeigt, wie eng sie mit unserer Gegenwart verbunden ist.

Umso erschütternder ist es, dass nur kurze Zeit später das Büro der LINKEN in Güstrow, in dem auch Karen tätig ist, Ziel eines Angriffs wurde. Mehrere Scheiben wurden beschädigt. Wir verurteilen diese Tat und solidarisieren uns mit Karen und allen Betroffenen. Angriffe auf politische Räume sind Angriffe auf unsere demokratische Gesellschaft und sie zeigen, wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen und sich klar gegen Hass und Gewalt zu stellen. ❤️

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