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Welches Wohnprojekt inspiriert Dich? Wir suchen Beispiele!

Lieber Freundinnen und Freunde des gemeinschaftlichen Wohnens,

wir sammeln Beispiele für unterschiedliche Wohnprojektformen. Einige davon stellt der Arbeitskreis Wohnprojekte in den nächsten Wochen zu einem Dokument zusammen, das die Vielfalt des gemeinschaftlichen Wohnens darstellen soll. Dieses Dokument stellen wir dann im März Vertreter:innen der Stadtverwaltung vor.

Wohnprojekte sind divers und nützlich für unsere Städte

Wir hoffen, der Stadtverwaltung einen Einblick geben zu können, wie unterschiedlich und wie nützlich Wohnprojekte für eine Stadt sein können. Wir interessieren uns bei der Darstellung von Beispielen u.a. für diese Fragen:

  • Wie viele Menschen leben gemeinschaftlich in Wohnprojekten: von 10 bis 250 und mehr ist sicher alles drin.
  • Wie sind Wohnprojektgruppen zusammengesetzt: Welche Werte, welche Herkunft, welches Alter, welche Berufe, welchen Bildungsstand u.ä. findet man in Wohnprojekten?
  • Welche unterschiedlichen Rechts- bzw. Organisationsformen gibt es: z.B. Genossenschaft, Mietshäusersyndikat, Eigentümergemeinschaft, etc.
  • Wie leben unterschiedliche Wohnprojekte Gemeinschaft in ihrem Kontext: von der dauerhaften Verpflichtung mit Gütergemeinschaft bis hin zur losen, wohlgesonnenen Nachbarschaft
  • Worum geht es: Mieten oder besitzen? – beides kommt sicher vor.
  • Wie wirken die Projekte in ihr Quartier hinein: vom mietbaren Gemeinschaftsraum über Geschäftsräume für soziale Initiativen und kulturelle Veranstaltungen gibt es da vielfältigste Möglichkeiten.

Wir sind im Dialog mit der Stadtverwaltung

Der Hintergrund unserer Anfrage ist folgender: Seit Herbst 2020 lädt die Stadtverwaltung alle drei Monate zu einem Austausch mit dem Arbeitskreis Wohnprojekte ein. Dabei sind Vertreter:innen aller relevanten Ämter dabei: Stadtplanungsamt, Liegenschaftsamt, Bauamt, der KOE (Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Univeristätsstadt Rostock). Ihre Aufgabe ist es, „alternative Wohnprojekte und Wohnformen“ (wir finden den Begriff nicht mehr zeitgemäß und spechen inzwischen von gemeinschaftlichem Wohnformen“) in Rostock zu ermöglichen und zu unterstützen – so wurde es im Januar 2020 von der Rostocker Bürgerschaft beschlossen.

Es geht um ein gemeinsames Verständnis##

Im Zuge dieser Arbeitstreffen wurde deutlich, dass wir kein gemeinsames Verständnis davon haben, was alternative Wohnprojekte und Wohnformen alles sind – und vielleicht auch, was nicht. Und daran möchten wir mit diesem Beitrag arbeiten. Wir ziehen dabei natürlich auch vorhandene Studien zurate, aber greifbar wird all das durch konkrete Beispiele, die Menschen aus Rostock benannt haben.

Eure Kenntnisse sind gefragt##

Die meisten von uns haben sicher schon mal ein Wohnprojekt besucht oder zumindest darüber gelesen. Manche Projekte findet man selbst interessanter, andere weniger. Lass uns wissen, welches Projekt Du so toll findest, dass Du solch eines auch gerne in Rostock entstehen sehen würdest.

Bitte schreibe Dein Beispiel bis Ende Januar hier bei Stadtgestalten in die Kommentare zu diesem Artikel. Nenne mindestens den Namen, die Stadt, die Webseite und warum Du dieses Projekt vorschlägst. Wenn Du Lust hast und das Projekt gut kennst, kannst Du noch Antworten zu den oben stehenden Fragen dazu schreiben.

Wir danken Euch für Euer Mitwirken und freuen uns auf Eure Beispiele!
Grüße,
Steffi

Bild: Peter Kraska

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