Vorstellung des Erinnerungskonzepts der Universitäts- und Hansestadt Rostock
Im AWO-Club Südstadt stellte der verantwortliche Mitarbeiter des Kulturamtes Rostock, Herr Florian Fordtran, am Diemstagabend (20.10.) das am 7.10.2026 von der Bürgerschaft beschlossene Konzept vor. Das geschah in der Vortragsreihe, die von der Initiative "Volkshaus "Rostock", der Geschichtswerkstatt Rostock e. V., der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Arbeitsgemeinschaft "Arbeit und Leben" veranstaltet wird, um wenig beachtete Ereignisse und Persönlichkeiten bekannt zu machen. Die Besucher bedankten sich mit lebhaftem Beifall bei Florian Fordtran für den Vortrag. In der Aussprache wurde betont, dass die Erinnerung, bei würdiger Ehrung der Opfer von staatlicher, religiöser und politischer Gewalt, die positiven Leistungen Rostocker Bürger die bis in unsere Zeit wirken, nicht überdeckt werden dürfen. Junge Menschen sollten wissen, wer sich vor über 150 Jahren in ihrer Stadt unter großen Opern für die Freiheit und Demokratie eingesetzt hat. In diesem Sinne wurde das Konzept begrüßt.
Die nächste Veranstaltung in dieser Reihe findet am 17.11.2026 um 17:30 Uhr ebenfalls im AWO-Club Südstadt satt, es spricht Dr. Ingo Sens, Mitglied im Landesvorstand MV des Deutschen Mieterbundes, zum Thema "Die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft in Rostock und das politische Wollen der SPD".