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Ergebnis der "100 Bügel für die KTV" online Beteiligung

Im Herbst letzten Jahres haben viele Rostockerinnen und Rostocker online bei der Bürgerbeteiligung "100 Bügel für die KTV" mitgestimmt.
Rund sechzig Standorte mit jeweils zahlreichen Unterstützern sind vorgeschlagen worden. In mehreren Begehungen wurden die Standorte von Mitarbeitern der beteiligten Ämter geprüft. Einer Vielzahl von Vorschlägen konnte stattgegeben werden, einige mussten begründet abgelehnt werden. Nach aktuellem Stand ist geplant an den in Frage kommenden Standorten bis zu 145 Bügel einzubauen.
Der Einbau der Bügel ist zum Auftakt des alljährlichen STADTRADELNs am 13. Mai vorgesehen.
Die Ergebnisse der Standortprüfung können hier eingesehen werden.
Fragen zum aktuellen Stand können von den Stabsstellen Klimaschutz und Mobilitätsmanagement der Hansestadt beantwortet werden.
Das große Interesse und die starke Beteiligung lassen auf weitere Bürgerbeteiligungen in anderen Stadtteilen hoffen.

Kommentare

  1. Die Ergebnisse der Standortprüfung können hier eingesehen werden.

    Diese Website ist nicht erreichbar
    172.20.84.41 hat die Verbindung abgelehnt.

    Ich besteh ja meine Sympathie für nicht-motorisiert mobile Menschen Rostocks. Bei so vielen Metallbügeln entleert sich für mich nun doch der Sinn. Zumal ich mir vorstelle, dass damit eher Zäune gebaut denn Freiheiten geschaffen werden?!? Zwar kann Rostock da alleine wenig machen, aber schöner fände ich ja, wenn die Lebensumstände aller so verbessert würden, dass niemand mehr Bock zum Stehlen hat. Dann braucht's auch solche Bügel nicht.

  2. Der richtige Verweis könnte sein:
    http://rathaus.rostock.de/sixcms/media.php/144/20180215_Checkliste_100%20KTV.69783.pdf

  3. Danke für den Hinweis. Sieht schlüssig aus.

    Nun nehme ich flink eine Stichprobe. Ulmenstr. 21 (das ist die kleine Postfiliale, Haus mit ein paar Ärzten, direkt dran Frisörsalon) 3 Unterstützungen, wurde abgelehnt mit Begründung, die ich wie folgt verstehe: Ich soll lieber mein Rad auf der gegenüberliegenden Seite des Ulmenmarktes abstellen, wo am Hasenbäk 6 "Abstellanlangen" seien. Mmh, recht weiter Weg, denk' ich mir, aber gut. Lese weiter. Dann kommt Ulmenstr. 74. Das ist der Edekamarkt. Auch 3 Unterstützungen. Sogar direkt neben Hasenbäk 6. Bekommt 4 Bügel. Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Mir drängt sich die Frage auf, ob das wohl mit dem Umsatz zu tun haben könnte...

    Das war nur eine Stichprobe. Gibt es mehr Grund zum Wundern?

  4. Doberaner Str.: In Summe in dem unteren Abschnitt (Hausnummern quasi nebeneinander 17, 20, 21) 18 Unterstützungen (was sehr hoch ist). Alle abgelehnt, begründet mit: "Aufgrund der Vorschriften zur Barrierefreiheit" sei zu wenig Platz. Ich vermute das bezieht sich auf die Mindestbreite eines Gehweges, damit auch Rollifahrer*innen ausreichend Platz finden. Schön, dass daran gedacht wäre. Unschön, dass es sich damit schon erledigt hätte, denn direkt vor den Häusern sind Parkplätze, die den Gehweg verschmählern. Dort ist reichlich Platz für die scheinbar erbetenen Bügel.

    Eine realitätsgetreuere Formulierung des Textes hätte ich mir ebenfalls gewünscht. Beispiel:

    Rund sechzig Standorte mit jeweils zahlreichen Unterstützern

    Die meisten Unterstützungen je Standort liegen im unteren einstelligen Bereich... Das ist schade und selbst die einzelnen Bemühungen der Beteiligung sind wertzuschätzen, keine Frage. Wodurch die obige Formulierung gerechtfertigt ist, erschließt sich mir jedoch nicht. So hat's bei mir leider vor allem ein "Geschmäckle" der Schönfärberei.

  5. Schade, dass nicht direkt auf Klarschiff je Vorgang kommuniziert wurde. So hatte man einen ungülitgen Link und bestimmt viele ehemaligen Beteiligen verloren.

    Na mein Kandidat beim SBAHN Tunnel am Holbeinplatz wurde akzeptiert, das freut mich natürlich 😊 Danke! Hilft vielleicht wirklich dem ein oder anderen ...

  6. Die Anzahl der Unterstützer war kein Ausschlusskriterium bei der Standortprüfung. Nur rechtliche oder technische Gründe waren für die Annahme oder Ablehnung eines Standortes relevant.

  7. Vielen Dank für die Reaktion. Zusätzlich hatte ich bisher versäumt meine Dankbarkeit auszudrücken, dass dies überhaupt hier veröffentlicht und sich der Diskussion nicht nur oberflächlich und scheinbar, sondern auch inhaltlich gestellt wird. In viel zu vielen Belangen werden Diskussionen nicht nur in Rostock strukturell gelinde gesagt verbeungünstigt -- damit will ich nicht suggerieren, dass die Art und Weise, wie häufig Diskussionsversuche angegangen werden, zu tolerieren ist.

    Die Anzahl der Unterstützenden signalisiert m.E. in gewisserweise den Bedarf, finde es also schade, dass das offenbar keine Beachtung findet. Wenn die Kriterien aber nun mal so waren, ist das eben so.

    Jedoch kann da irgendwas in der Antwort inhaltlich nicht stimmen, denn:

    Die Anzahl der Unterstützer war kein Ausschlusskriterium bei der Standortprüfung. Nur rechtliche oder technische Gründe waren für die Annahme oder Ablehnung eines Standortes relevant.
    KlimaWandler

    und Ablehnungsbegründung für Ulmenstr. 21 passen m.E. nicht zusammen. Zitat Ablehngrund:

    abgelehnt. Begründung: Schräg gegenüber am Ulmenmarkt in Höhe Hasenbäk 6 werden Abstellanlagen installiert.

    Das kann m.E. weder als "technisch" noch als "rechtlich" durchgehen, oder? Um mal bei dieser einen Stichprobe zu bleiben.

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