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Veranstaltung

RepresSoli-Brunch für die gefolterten Gefangenen in Russland

Datum & Zeit

am 17. März 2019 von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Ort

Kartenraum, PWH, Doberanerstraße 21, 18057 Rostock

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Soli-Brunch
mit Info-Vortrag, Premiere des
Dokumentarfilms «Netzwerk», Ausstellung und Solidaritätsaktion für die gefolterten Gefangenen in Russland

Die Repression in Russland gegen zivilgesellschaftliche Akteur_innen
aus dem anarchistischen und antifaschistischen Spektrum hat eine neue
Dimension angenommen: wie im aktuellen Fall „Netzwerk“ bekannt wurde,
nutzt der russische Geheimdienst systematisch Drohung, Gewalt und
Folter um Geständnisse zu erpressen. Die zehn Inhaftierten im
„Netzwerk“-Fall befinden sich seit über einem Jahr unter schweren
Bedingungen in der Untersuchungshaft und sind fast vollständig
isoliert. Der Vorwurf lautet Terror und ihnen drohen bis zu zwanzig
Jahre Haft.

Wir können die Isolation im Haftalltag durchbrechen – kommt zur
Veranstaltung und bringt Interesse, Freund_innen und Kreativität mit.
Außerdem habt genug Geld für Brunch und Soli-Merch dabei – wir sammeln
Spenden, um Anwaltskosten der Betroffenen zu begleichen.

12:00 Eröffnung des Brunches, vegan, gegen Spende, solange der Vorrat reicht
12:30 – 13:00 Vortrag zur Entwicklung der Situaion von
Aktivist_innen in Russland
13:00 – 13:30 Uhr Premiere des Dokumentarfilms (OmU) über den Fall „Netzwerk“
14:00 Eröffnung der Ausstellung mit v.a. Informationen zu den
Inhaftierten (Briefe, Gedichte, Zeichnungen)
14:30 Solidaritätsaktion mit Briefen bzw. Postkarten basteln,
schreiben, malen, und mehr bei Bedarf

Je bekannter wir den Fall in der Öffentlichkeit machen und je mehr
Postkarten wir schicken, desto mehr können wir die staatliche Willkür
im Gerichtssaal und im Gefängnis drosseln. Es liegt an uns.

Außerdem können wir den ganzen Nachmittag nutzen, uns auszutauschen,
zu diskutieren und Ideen zu sammeln, wie und was wir solchen
Menschenrechtsverletzungen wie z.B. im „Netzwerk“-Fall entgegensetzten
können. Denn Russland ist leider nur ein Beispiel von vielen, bei
denen Menschen Ungerechtigkeit, staatlicher Willkür und Folter
ausgesetzt sind.

PS: Die Veranstaltung ist kostenfrei, Kommen und Gehen ist jederzeit
möglich, Material zur Erstellung von Briefen und Posten ist vorhanden
ebenso wie Sprahcmittler_innen

weitere Infos zum Fall:
https://rupression.com/de/
https://www.antifainfoblatt.de/artikel/der-russische-geheimdienst-foltert-antifaschistinnen-und-anarchistinnen