Warum es dieses Netzwerk braucht - und warum ihr ihm beitreten solltet
Freie, legale Graffitiwände sind ein oft unterschätzter Ort von Mitgestaltung. Sie können viel dazu beitragen, lokale Kreativität sichtbar zu machen und kreative Menschen in die Entwicklung ihres Lebensumfeldes einzubinden. Außerdem gibt es die berechtigte These, dass ausreichend legale Sprayorte illegales Sprayen zwar nicht vollständig verhindern, aber doch seltener vorkommen lassen. Damit freie, legale Graffitiwände funktionieren, braucht es Regeln, auf die sich Sprayer, Gebäudebesitzende und Nachbarschaft einigen. Und eine gute Orga in Bezug auf Wanderhaltung, Contentbetreuung und Dosenentsorgung. Dass ein freier, legaler Sprayort dann gut funktionieren kann, haben die Groß Kleiner Jugendlichen und das "224" im vergangenen Jahr bewiesen. Andere Orte, Institutionen und Menschen wollen dem Beispiel folgen und in anderen Stadtteilen Ähnliches etablieren. Zusammen haben mehrere Akteure das Rostocker Netzwerk für freie, legale Graffitiwände ins Leben gerufen. Gemeinsam wollen sie freies, legales Sprayen an offenen Wänden zu einem festen Teil der Rostocker Stadt- und auch Kulturszene machen - und damit nicht nur Profis, sondern auch jungen Sprayern (die es ja in allen Stadtteilen gibt), zu einem guten Begegnungsort verhelfen. Ihnen sichtbaren Raum für ihre Arbeiten bieten. Wenn ihr das Netzwerk unterstützen möchtet, könnt ihr a) durch formlose Erklärung beitreten (Mail oder Nachricht genügen) und/oder b) Wände zur Verfügung stellen (auch befristet), die für freies, legales Sprayen nutzbar sind. Zu Bedingungen, die es gemeinsam zu bereden gilt. Hier bringen die Netzwerkmitglieder gute Erfahrungen mit ein. Also: Schreibt uns einfach - redaktion@stadtgespraeche.org