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BUGA

Auch die letzte Containerstation habe ich besucht und mich informiert, die Tafeln gelesen, die Entwürfe angesehen, Fragen gestellt – vor Ort beantwortet oder sie blieben unbeantwortet.
Resümee:

BUGA 2025
Ich wünschte,

  • dass man nicht nur ein knappes halbes Jahr (2018) sich Zeit genommen hätte für die Planung eines so großen Projektes
  • das eine Bürgerbeteiligung vor und nicht mittendrin, mit viel zu wenig Zeit, durchgeführt worden wäre
  • dass der IGA-Park sowie das Gehlsdorfer-Uferkonzept im BUGA-Konzept integriert gewesen wären = Stadtentwicklung

Ich hätte mir eine BUGA in ROSTOCK gewünscht - Einbindung der Stadtteile

  • farblich unterschiedliche themabezogene Aktivitätslinien für Fußgänger/Radfahrer in möglichst alle Stadtteile mit ihren Schätzen - z.B.
  • Blau - Maritim – führt hin zum/über das maritime IGA-Gelände bis nach Warnemünde
    Kann durch eine weitere Unterteilung in Symbolen gekennzeichnet erweitert werden zu den Standorten für z.B. Stadtpaddeln, Flussbad, Kanufahren auf der Warnow, Abfahrtstationen für Schifffahrten auf der Warnow
  • Grün – Natur – verbindet die Stadtparks inkl. Friedhöfe, Gärtnereien, Botanischer Garten
  • Ocker – Häuser - zu allen historischen Gebäuden
  • Rot - Trimm-dich-Plätze an der frischer Luft - perfekt als Zwischenstation beim Wandern, Walken, Jogging
  • Hellgrün – das Grün in unseren Schulen, Kindergärten (die Einrichtungen können sich dann selbst mit Programm, Kuchenbasar … einbringen); Kleingärten
    u.v.m.

  • o.g. Aktivitätslinien lassen sich auch verbinden mit den Standorten für Unterhaltung, Sport, Kultur, Sehenswürdigkeiten (Museen)

  • Wir haben ein Stadtquartier – namentlich Gartenstadt.
    Warum dieses nicht als einen weiteren „Außenstandort“ nutzen und deren Vorgärten innerhalb eines Wettbewerbs neu gestalten durch angehende Landschaftsgärtner/Gärtner … - sozusagen Muster für Vorgartengestaltungen.
    Die beteiligten Vorgärten sollten eine kleine Informationstafel haben mit der Aussage: a) namentliche Nennung des Gestalters, b) wo sowohl Baumaterial wie auch die Pflanzen gekauft wurden + c) welcher materielle Wert diese gestaltete Fläche hat

  • Aufstellung von Blumenkübel je Geschäfts-/Hauseingang in der Kröpeliner Str., das Wohnzimmer unserer Innenstadt, deren Bepflanzung/Pflege den jeweiligen Betreibern (Geschäft, Gastronomie …) obliegt. Die Entwürfe der Kübel/Pflanzschalen, aus welchem Material auch immer hergestellt, kann über einen Wettbewerb an Künstler aus MV ausgelost werden.

  • Grünes Gleisbett für die Straßenbahn wie z.B. schon in der Südstadt oder in Strasbourg /Frankreich https://procitybahn.de/rasengleise/

  • eine offene Galerie, wetterfest, mit Bildern zum Thema Natur, Blumen, Bäume – analog „Rostock kreativ“ – z.B. entlang der Stadtmauer der Wallanlagen – in Zusammenarbeit mit VHS, Kunsthalle …

  • an allen Einfahrtsstr. unterhalb des Ortseingangsschildes ein Pflanzarrangement in den drei Farben unserer Stadt. Vielleicht in der Ausführung wie am S-Eingang Hauptbahnhof.

  • abschnittsweise schwimmende Parkanlagen aus recycelten Plastikmüll auf der Warnow
    https://www.holland.com/de/presse/article/schwimmende-parkanlage-aus-plastikmull.htm

  • wir haben reichlich Gebäudeflächen, die wir hinter „Grün“ verstecken können
    https://www.wien.gv.at/umweltschutz/raum/pdf/fassadenbegruenung-leitfaden.pdf

Ich hätte mir gewünscht, dass man bereits in der Planungsphase für das Konzept z.B. Ideen und Beteiligungsmöglichkeiten nachgefragt hätte, z.B.:

  • Botanischen Garten - Führungen allgemein und im Besonderen
    Deren jetzt veröffentliche Idee die Anpflanzung/Beschilderung von Blumenwiesen sowie Kakteenhaus /Klimawandel finde ich sehr gut.
  • VHS – Kurse/Führungen zum Thema rund um Natur, Gärten, Pflanzen …
  • Kunsthalle - ob über den Zeitraum der BUGA eine Dauerausstellung oder Ausstellungen zu organisieren sind zum Thema Landschafts-/Parkmalerei …
  • Kulturhistorisches Museum – vielleicht die schöne Sonderausstellung mit den „Schaufensterbildern“ wiederholen oder die leider zu kurze aber so sehenswerte Sonderausstellung anlässlich der 800-Jahrfeier wiederholen.
  • ADFC - geführte Radtouren in Rostock – vielleicht auch thematisch
  • Partnerstädte einbinden
    Außenstandort: Bsp.-weise der Mittelstreifen vom Schutower Kreuz nach Warnemünde. Da eine Pflege von Pflanzen/Bäumen aufgrund der Lage, Mittelstreifen zwischen vielbefahren zweispurigen Straßen, praktisch schwierig ist, sollte die Ausführung: Boden Gras/Wiese; abschnittsweise durch die Partnerstädte, eine Art Kunst-Galerie mit Thema Blumen/Pflanzen sein.
    Ich finde es deshalb auch so passend, weil Warnemünde eine Verbindung z.B. nach Dänemark darstellt, das Schutower Kreuz – hier die Anbindung an Wismar … Diese Tangente könnte dann auch umbenannt werden in Str. der Partnerstädte.
    Anmerkung: Meine über 80-jährige, sehr interessierte Mama, hat gesagt, „Das ist eine Komposition. Das ist etwas worauf sich die Rostocker freuen und stolz sein können und Besucher zum Staunen bringt.“
  • den derzeitigen Grünstreifen Rövershäger Chaussee – auch eine Einfahrtsstr. in die Stadt, mit Blumen in den Farben der Stadt bepflanzen
  • jede Schule, jeder Kindergarten sollte im Wettbewerb stehen mit Anlegen einer Art Schulgarten, Hochbeete oder Fassadengestaltung in Grün.
  • Rostocker wie viele Besucher haben ganz unterschiedliche Verbindungen zu unserer Stadt und es mag vielen es wert sein, aus dieser Verbundenheit heraus einen/ihren Baum zu pflanzen. Dafür ein entsprechendes Areal einplanen.
  • Schaufenstergestaltung durch Blumenbilder von Kindern (Kindergarten, Unterstufe) gezeichnet

Wir haben ein enormes Potenzial an aktiven Vereinen, Einzelpersonen mit guten Ideen, die es wert sind, bekannter zu machen – eben als Angebote was man in unserer Stadt so alles tolles erleben kann außer der klassischen Stadtführung. WIE

Und wenn man sich die Zeit genommen hätte, vorher, ALLE einzubinden, dann wäre eine wirkliche Stadtgestaltung und Stadtentwicklung die Basis für ein Konzept gewesen und im Ergebnis die Umsetzung eine BUGA, wo sich die Einwohner gerne beteiligen, sich wiederfinden und vor allem worauf sie stolz sein können.

Jetzt „beteiligen“ wir uns an Vorgegebenem von dem wir nicht alle Fakten kennen.

Stadthafen

  • behutsam und mit Bedacht gestalten
  • ein Areal für Klein und Groß & Jung und Alt schaffen
  • offene Tanzfläche (keine Disco)
  • KEINE neuen Gebäude
  • für die BUGA statt Bau einer Markthalle eine Mischung von Zelten/Pagoden eingebettet in Bepflanzung durch die Stadt und zusätzlich punktuellen Flächen analog dem Hafengarten in Offenbach am Main https://www.offenbach.de/stadtwerke/microsite/hafen/heute/hafengarten/hafengarten.php
    Wenn ein Zelt als Markthalle im Sinne von Markt mit Verkauf von Bio/Öko-Produkten vornehmlich von Klein-/Kleinstproduzenten sich über die BUGA bewährt hat, kann immer noch darüber in einem Bürgerbeteiligungsverfahren abgestimmt werden, ob ein festes Gebäude errichtet werden soll oder nicht.

Archäologisches Landesmuseum
Ich wünsche mir, dass mit dem Land nochmals gesprochen wird ob es nicht sinnvoller wäre und im Kontext, das ALM in Groß Raden, wo ein Archäologisches Freilichtmuseum bereits existiert, zu etablieren. Damit fördert man den Tourismus im Landesinneren und bündelt Exponate und das Thema an einem Standort. Internationale Großstädte denken jetzt schon über ein verändertes Besucheraufkommen aufgrund der Pandemie nach.

Stadtpark

  • man könnte vor der regulären Öffnungszeit ornithologische Führungen anbieten – Vogelgesang am frühen Morgen mit anschließendem Picknick in Kooperation mit z.B. der Schrippen-Manufaktur Rostock. https://www.schrippen-manufaktur.de/
  • in Zusammenarbeit mit der Sternwarte nächtliche „Führung“ Sternenbilder anbieten; davor für die Kinder einen Laternenumzug

Stadtquartier Warnow / Warnow-Campus

  • Garantien, dass ein wirkliches durchmischtes Wohngebiet entsteht

Warnow-Brücke
GEGEN Brücke – FÜR eine viel kostengünstigere Alternative, auch nach der BUGA

ÜBERALL
sollten ausreichend kleine Mülltonnen aufgestellt werden. Diese Mülltonnen könnten von Sprayern, Hobbymalern Außen gestaltet werden. Dabei könnte man die Motive insofern vorgeben, dass im Stadtparkgelände u.a. Grünbereichen aufgestellte eher Natur darstellen hingegen im Stadthafen maritime …

Mit E-Bus (im Pendelverkehr) durch den Warnowtunnel für die Radfahrer, mit einer zweiten Fähre (Fußgänger/Radfahrer) über die Unterwarnow - damit schlagen wir symbolische Brücken/Verbindungen und leiten eine Verkehrswende an drei Standorten zur Querung ein.

Die Lage unserer Stadt am Fluss und am Meer bietet so viele Möglichkeiten die uns die Natur gegeben hat. Wir sollten die BUGA dafür nutzen, die Stadt grüner, aktiver erlebbarer zu machen unter Erhaltung vorhandener Anlagen und Ergänzungen. Gerade durch die Corona-Pandemie ist deutlich geworden, dass die Bewahrung der Natur so wichtig für unser Leben ist.
Vielleicht gelingt es uns einen sog. Leuchtturm zu setzen – nämlich nicht höher, schneller, weiter, teurer, SONDERN maßvoll, kostenbewusst, verantwortungsvoll, im Interesse der Mehrheit, im Einklang mit der Natur und innovativ in die Zukunft.

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