Filmvorführung "Draußen bleiben" mit dem Regisse ...
- In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und mit Unterstützung des Flüchtlingsrats Mecklenburg-Vorpommern
Zwei
Freundinnen, die sich in einer Münchner Flüchtlingsunterkunft kennen
gelernt haben. Valentina (16) ist mit ihrer Mutter und ihrem Bruder vor
11 Jahren aus dem Kosovo nach Deutschland geflohen, eine
Aufenthaltsgenehmigung haben sie nie bekommen, sie sind immer nur für
zwei oder drei Monate geduldet. In dieser Unsicherheit ist Valentina
aufgewachsen - und sie hat sich ihr Selbstbewusstsein erkämpft: Sie ist
stark, sie ist unabhängig, kennt sich mit der Liebe noch nicht aus und
hat ständig Hunger. Suli (17) ist Uigurin. Vor 9 Jahren ist die Familie
aus dem Nordwesten Chinas geflohen. Sie hatten mehr Glück, alle wurden
schnell als politische Flüchtlinge anerkannt und konnten inzwischen in
eine kleine Wohnung am westlichen Stadtrand von München ziehen.
Draußen fühlen die beiden Freundinnen sich frei. In der Anonymität
der Stadt, wo sie nicht dem Einfluss der Brüder, Eltern, Lehrer oder
Behörden ausgesetzt sind, hängen sie gemeinsam mit Diana, Yasi und den
anderen Mädchen in U-Bahnhöfen, beim Chatten oder auf dem Bolzplatz ab.
Valentina ist die Anführerin der Mädchengang; sie nennen sich die
"Harras Ladies"! Sie spielen Straßenfußball. Doch eigentlich geht es um
andere Dinge.Mit anschließender Diskussionsrunde mit Alexander Riedel (München).
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